Mittagessen

Gute Eltern (Väter) kochen für ihre Kinder, schlechte gehen mit ihnen ins Wirtshaus? Wenn dieser Spruch etwas Wahres in sich birgt, dann bin ich eher auf der schlechten Seite. Klarerweise koche auch ich hin und wieder. Eierpeise zum Beispiel, oder das Hipp- Kindermenü – ganz in „bio“. Wenn die Wahl auf das Hipp Kindermenu fällt, (vorwiegend „Kinder-Spätzle mit Gartengemüse und zartem Bio-Rind“) müssen gleich mal 2 Portionen her: Eine für den Sohn, eine zweite für den Papa. Das Zeug schmeckt supergut, obwohl ich meine Portion mit Salz und Pfeffer verbessere. Seit Sami den Salz- und Pfeffereinsatz gesehen hat, muss auch sein Gericht verfeinert werden. Ich salze und pfeffere dann auch seine Portion – simuliere das klarerweise aber nur. So sind beide zufrieden und wir schreiten zum Mahl.
An den weniger kochfreudigen Tagen (das Hippmenü ist ein Mordsaufwand!!!) gehen wir ins Wirtshaus. Idealerweise trifft man sich dort mit Freunden. Im Wirtshaus wird weniger auf „bio“ geachtet sondern verstärkt auf die Qualität von Apfelsaft (Sohn) und Bier (Papa). Wird man dann aufgrund der prekären finanziellen Situation als Vollkarenzler von den Freunden auch noch eingeladen, war das ohnehin gute Mahl perfekt. Danke Burschen!

Schreibschwäche

Nicht nur Kinder können unter einer „Schreibschwäche“ leiden, sondern auch Blogger. Vor allem dann, wenn sie durch die Betreuung eines Kindes abgelenkt sind. Gibt es mal eine Idee zu einem Text, dann lässt der kleine Blockierer kein Schreiben zu. Wäre Zeit um etwas zu verfassen, gibt es keine Ideen. So ist das im Leben. Im diesem Sinn: Bitte um etwas Geduld, ich habe meine Leser nicht vergessen!

Die Ameisenstrasse als Proteinhighway

Ameisenstrassen üben eine gewaltige Faszination aus und sind sogar im „urbanen Dschungel“ häufig zu finden. Eine solche führt an unserer Terrasse vorbei. In vertikaler Richtung und dankenswerter Weise nicht in unsere Wohnung. Als Forschungsobjekt für Samuel eignet sie sich hervorragend: In Augenhöhe spazieren kleine schwarze Punkte vorbei, die dem herannahenden Kleinkindfinger elegant ausweichen. Dennoch schafft es der kleine Mann hin und wieder, ein Tier zur Strecke zu bringen. Fragend, aber auch stolz, wird dann die am Finger klebende Beute präsentiert. Ob das erlegte Tier auch gekostet wird, konnte ich bis jetzt noch nicht beobachten. An dieser Stelle fällt mir mein alter Freund G. ein: Während er sich grinsend eine zerdrückte Ameise in den Mund schob, meinte er: „Protein bleibt Protein!“

Tipp: Weniger Ei – mehr Ameise!

Ein Buch- und somit Lesetipp

Ich will diesmal nicht meine eigene Weisheit sprechen lassen, sondern auf ein Buch, das ich kürzlich geschenkt bekommen habe verweisen: „Kinderleicht & tonnenschwer” von Astrid & Gottfried Hofmann-Wellenhof behandelt in amüsanter Weise das Zusammenleben in einer großen Familie und enthält heitere Geschichten und Erziehungstipps von A bis Z.
–> Bezugsquelle

Anmerkung: Herzlichen Dank an die lieben Verwandten in Klagenfurt!

Autofahren

Lange Autofahrten mit Kind sind wahre Leckerbissen. Väter wissen das und legen Wert auf vernünftige Vorbereitung:
1) Getränk: im Auto ausnahmsweise Saft anstatt dem üblichen Wasser.
2) Jause: alles ist erlaubt, um das Kind in Schach zu halten. Motto: Läuft es nicht rund – pfeif auf “gesund”!
3) Kotztüte: groß und dicht, um Saft und (ungesunde) Jause aufzufangen.
4) Wechselwäsche: für den Fall des suboptimal verlaufenen Einsatzes der Kotztüte.
5) Bücher: jegliches, das Autos, Baumaschinen und Einsatzfahrzeugen zeigt.
6) Unterhaltungselektronik: iPhone und iPad mit einer guten Auswahl an Feuerwehr-, Bagger- oder Betonmischer-Videos. Ausnahmsweise darf es auch ein Janosch-Film sein.
7) Navigationsgerät: es ist gut zu wissen, wie lange man noch unterwegs sein wird. Die Frage: „Papa wie weit ist es noch???“ muss stets präzise beantwortbar sein.
8 ) Begleitperson: Kind und Fahrer wollen in Laune gehalten werden. Die Kotztüte braucht zudem einen Einsatzleiter. Die ideale Begleitperson ist die Mutter.
9) Ohropax Gehörschutz: nehmen dem Geschrei ca. 32dB Schalldruck. Alternativ dazu empfehlen sich iPod und Kopfhörer.
10) Bargeld bzw. gültige Kreditkarte: Zur Begleichung sämtlicher Strafen wegen Übertretungen der StVO. Ist man abgelenkt, passieren Fehler.

Anmerkungen:
Die Aufzählung ist unvollständig.
Die Aufzählung ist mit der Typ „Kind – männlich, eher pflegeleicht“ kompatibel.
Je nach Typ des Kindes gibt es zudem noch „Geheimwaffen“ in unterschiedlicher Art und Anzahl.
Der Autor übernimmt keine Garantie auf Erfolg.

Tipp: Gut vorbereitet fährt man besser!