Ernährungsfragen

Männer, die viel unternehmen, müssen auch essen. So verhält es sich auch beim Vollkarenzler und seinem Sohn. Nach anstrengenden Aktivitäten müssen schon mal Leberkässemmel, Schnitzel oder Cevapcici dran glauben. Geschmackliche Highlights fürwahr, die jedes Abenteuer krönen.
Mutter hat derweil andere Sorgen. Häufig plagt sie die Frage, ob der Sohn denn auch vernünftig ernährt wird. Die Frage „Was habt ihr denn gegessen?“ wird selbstverständlich wahrheitsgemäß beantwortet. Dies stellt die Mutter selten zufrieden und sie kontert mit der nächsten Frage: „Habts auch was gescheites gegessen?“.
Jetzt herrscht Stille im Raum. Was bitte soll an oben genannten Spezialitäten nicht „gescheit“ sein? Die Erklärung folgt rasch: Der kleine Mann soll OBST essen! OBST und GEMÜSE! Beim Großen (also beim Vollkarenzler) wäre es eh schon wurscht, aber der Kleine gehört vernünftig ernährt.
Das Verständnis des Vollkarenzlers hält sich in Grenzen. Schließlich hatte der Kleine doch Apfelsaft gespritzt (=Obst) und Pommes (=Gemüse) dazu. Und geschmeckt hat es ihm auch. Mahlzeit!

Wasser von oben

Ein „kleiner“ Regenguss führte heute in Wien zu wahren Dramen in Kellern und Garagen. Den Regen selbst haben Vater und Sohn verschlafen, bei den Folgen waren wir aber live dabei. Glücklicherweise war unser Haus nicht betroffen, aber in der Nachbarschaft hatte die Feuerwehr viel zu tun. Und da sind wir auch schon beim Stichwort: Feuerwehr!
Ich nehme an, dass ich in diesem Blog schon erwähnt habe, wie sehr Samuel die Feuerwehr liebt. Heute kam es aber durch Reizüberflutung fast zum Supergau zwischen seinen Synapsen. Ehrlicherweise muss auch ich sagen, dass ich von der Anzahl der Feuerwehrwagen beeindruckt war. Es steht wohl eine Recherche an, wie viele es davon in Wien gibt. Samuel wird heute sicher von Blaulichtern träumen. Papa wird sich dem Blaufränkischen zuwenden. Tatü Tata!

Spielen am Wasser

War das nicht auch schon für unsere Generation das Größte? Spielen am Wasser, also an Bach, Fluss oder See. Was liegt also näher, als dem kleinen Sohn dieses Vergnügen näher zu bringen. Gesagt, getan! Überrascht war der kleine Mann aber von der Temperatur des Gewässers – in unserem Fall eine Zwischending aus Bach und Fluss. Da Papa blossfüssig im Wasser stand, wollte Samuel Selbiges tun. Papa zog ihm also Schuhe und Socken aus und versuchte ihm das Vergnügen zu gönnen. Nach einem kurzen Moment der Überraschung verzog er aber das Gesicht und forderte lautstark die Beendigung des Spasses. Badewannenkapitäne sind eben andere Umstände gewohnt. Trotzdem, das Erlebnis am Wasser war beeindruckend. Die Steine und Stöcke, die reingeworfen wurden, bereiteten das größte Vergnügen. An der Temperaturhärte muss noch gearbeitet werden.