Der Spielplatz – Teil 1

Eines vorweg: Ich muss aufpassen, dass dieser Blog nicht zu sehr abtriftet. Und zwar in eine Richtung, in die er eigentlich nicht gehen soll. Es geht um Grauslichkeiten. Um Grauslichkeiten, die einem im täglichen Leben mit Kind so unterkommen. Ich versuche dies ein wenig zurückzustellen. Falls es irgendwann dann doch aus mir herausbricht, bitte ich um Nachsicht. Dann musste es wohl sein.

Also: Thema Spielplatz

„Ein Spielplatz oder Kinderspielplatz ist ein Ort an dem mehrere verschiedene Spielgeräte vorhanden sind, mit bzw. auf denen Kinder (meist bis 14 Jahre) spielen können. Spielplätze liegen oft in Siedlungen oder dicht besiedelten Gebieten und sind teilweise durch Zäune von umliegenden Straßen geschützt. Selten gehört auch ein Bolzplatz zu dem Areal eines Spielplatzes. Optimal ist die Integrierung in Grünflächen und die Zuordnung von Rasenflächen“ (Quelle Wikipedia; Ich hoffe korrekt zitiert zu haben, da mich ansonsten die Plagiatsjäger zu Fall bringen können.)

Das ist die trockene Theorie. Die Wirklichkeit kommt dem zwar nahe, dennoch ist es um einiges komplizierter.

Ein Spielplatz ist zum Spielen dar. Und zwar gilt dies auf öffentlichen Spielplätzen für Jedermann (FeministInnen bitte ruhig bleiben!). Theoretisch. Aber: Sämtliche Gerätschaften sind von Wächtern besetzt, die Neuankömmlingen keinen Zugang zum Gerät gewähren. Diese Wächter werden wiederum von hierarchisch höher angesiedelten Oberwächtern (aka Erziehungsverantwortliche) unterstützt bzw. überwacht.

Darüber hinaus gibt es Klanwächter, die sämtliche Wächter überwachen.

Betritt man nun den Spielplatz als Neuling so ist dieser anfangs grundsätzlich als Arena zu betrachten. Die Klans beäugen den Neuling und schätzen dessen Stärke ein. Weicheiern sei gesagt, dass jetzt der Moment gekommen ist, das Weite zu suchen. Wahre Kämpfer bleiben jedoch und werden den Spielplatz im Sinne der Erfinders benutzen. Da der Autor dieser Zeilen sinnvollen Kämpfen nicht abgeneigt ist und dabei (leider sehr) leicht in Rage gerät, wird nun von Detailschilderungen abgesehen. Dem Leser wird der ersten Absatz dieses Eintrages in Erinnerung gerufen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass auf Spielplätzen durchaus gespielt werden kann. Was sich dabei aber sonst noch so ereignet, wird in einem späteren Teil der Serie behandelt.

P.S.: Es war ein guter Tag :-)

 

6 Gedanken zu “Der Spielplatz – Teil 1

  1. Lieber Hannes, mich amüsieren deine Ausführungen sehr, und ich hoffe, dass dich in deinen Vaterkarenzmonaten der Alltag nicht derklatscht und du uns immer weiterhin mit so schön geschriebenen Zeilen erfreust…

    PS: Zum Thema mit Kind in Wien darf ich dir SEHR eines meiner Lieblingsbücher ans Herz legen:
    “So geht das!” von Doris Knecht – selten so gelacht!!!
    LG

  2. Lieber Hannes!
    Ich merke, es wird Zeit, dich in die Szene einzuführen. Du wirst es nicht glauben, aber es gibt durchaus Möglichkeiten einen Spielplatz so entspannt wieder zu verlassen, wie man ihn betreten hat.

  3. ach ja – ich wär durchaus an details interessiert! :-) und ich muss mich iris anschließen – ich finde den blog sehr erheiternd!

  4. Wer mich kennt, weiß, dass ich die Ruhe in Person bin :-)

    Details mit “Grauslichkeiten” folgen klarerweise!

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